Sie starb den Web 2.0 Tod
Auf Spiegel Online gibt es einen interessanten Artikel zu lesen:
Eine Studentin stirbt dort den Web 2.0 Tod – sie löscht ihre Accounts bei StudiVZ, Facebook und Xing. Das ist nicht ganz einfach, wie zu lesen ist. Bei Xing fand die Autorin den Abmelden-Dialog nur mit der Hilfe. Facebook und StudiVZ kann man nur mit Angabe von Gründen verlassen. Wobei die Daten bei Facebook natürlich nicht gelöscht werden; was Facebook einmal übermittelt wurde vergessen die nicht! Man kann seinen Account dort nicht löschen, nur deaktivieren. Wieder Lust auf Facebook? Einfach ganz normal einloggen und alles ist wieder da! Facebook sollte zum Thema “Informelle Selbstbestimmung” noch eine kleine Nachhilfestunde nehmen, ehe sie in Deutschland starten.1
In dem Artikel dokumentiert die Autorin nun die Tage nach dem Austritt. Auch wenn sie laut der sozialen Netzwerke keinerlei “Freunde” mehr hat, wirkte sich dieser Schritt unheimlich wenig auf das reale Leben aus.
- Wahrscheinlich muss der Nutzer dort, wie bei Amazon schon jetzt üblich, einer Übertragung und Speicherung seiner Daten in die USA zustimmen. Dort gilt der deutsche Datenschutz nicht!? [↩]
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4. February 2008 um 22:58 Uhr
Vielleicht sollten auch die Konsumenten/Waren dieser Netzwerke mal eine wenig Nachhilfe in Bezug auf solche Themen nehmen.
Hachja, mündige Bürger gibts halt nicht.
Ich glaube, das mit dem Löschen, von einmal gespeicherten Daten, ist in Zukunft eine utopische Phantasie. Wahrscheinlich werden die Daten dann ewig gespeichert, da ja Abhängigkeiten zu anderen noch aktuelleren Daten bestehen und die älteren Daten ja noch relevante Informationen liefern könnten. (Die Beweiskette muß erhalten bleiben)